Das war das erste Community-Event von „D3 – so geht digital“

Am Montag, den 17. Juni 2019 fand das erste Community-Event unseres Projektes “D3 – so geht digital” statt. Im TUECHTIG – einem inklusiven Co-Working Space in Berlin Wedding – trafen rund 80 Gäste aus dem breiten Spektrum der Zivilgesellschaft zusammen, um sich zu den digitalen Themen des Sektors auszutauschen. 

Inspirieren, vernetzen, informieren!

Unter diesem Motto stand das erste Community-Event. Nach einer Begrüßung durch das Team D3, der Verlesung des Community-Codes (natürlich in HTML) und einer kurzen Vernetzungsrunde ging es los mit drei inspirierenden, digitalen Erfolgsgeschichten aus der D3-Community. Drei Projekte, je 10 Minuten Zeit und ein Publikum, das sich vor Rückfragen fast nicht zurückhalten konnte. Kein Wunder, denn die drei Projekte, die sich hier präsentieren durften, hatten digitale Highlights im Gepäck.

Community-Event von D3 – so geht digital++ am 17.06.2019 in Berlin (Berlin).(c) Andi Weiland | Stiftung Bürgermut

Inspiration aus digitalen Erfolgsgteschichten

Den Anfang machte Hanna Lutz von Vostel.de, die uns einen ehrlichen und inspirierenden Einblick in die Engagement-Plattform vostel.de und den dazugehörigen vostel-o-maten gegeben hat. Menschen haben hier die Chance, sich per Mausklick für ein temporäres Engagement in ihrer Stadt anzumelden. Eine einfache Idee mit großem Potenzial! 

Community-Event von D3 – so geht digital ++ am 17.06.2019 in Berlin (Berlin). (c) Andi Weiland | Stiftung Bürgermut
Community-Event von D3 – so geht digital ++ am 17.06.2019 in Berlin (Berlin). (c) Andi Weiland | Stiftung Bürgermut
Community-Event von D3 – so geht digital ++ am 17.06.2019 in Berlin (Berlin). (c) Andi Weiland | Stiftung Bürgermut

Zweites Highlight des Tagesanfangs bildete die Braunschweigische Stiftung. „Stiftungen sind anders“, konstatierten Friedemann Schnur und Insa Heinemann zu Beginn ihres Vortrages. Wie kann man als vergleichsweise etablierte Organisation digitaler werden, frischen Wind zulassen und gleichzeitig seinen Grundsätzen treu bleiben? Die Braunschweigische Stiftung fand darauf für sich eine klare Antwort: Mit einer Vision und einer Strategie.

Zum Abschluss der inspirierenden Runde stellte Stefanie Trzecinski von der KOPF, HAND + FUSS gGmbH die App „Irmgard“ vor, die Erwachsenen dabei hilft, Lesen und Schreiben zu lernen. Die App macht sich, wie alle Produkte der KOPF, HAND + FUSS gGmbH, ein Grundprinzip zu eigen: Nicht das Rad neu erfinden, sondern bestehende Angebote besser machen, sodass sie von mehr Menschen genutzt werden können. Von diesem Grundprinzip konnten wir uns an den inklusiven Arbeitstischen, variablen Büromöbeln und visuellen Leitsystemen direkt vor Ort überzeugen – das TUECHTIG gehört nämlich ebenfalls zur KOPF, HAND + FUSS gGmbH.

Networking durch Co-Working

Nach dem inspirierenden Einstieg ging es an das zweite Motto des Tages: Netzwerken! Und am besten funktioniert das natürlich im Rahmen einer gemeinsamen Aufgabe. In drei Runden hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, zu drei Digitalthemen zu brainstormen. Unter den Titeln „Wissen – gemeinsam – umsetzen“ haben wir viele tolle Impulse aus der Community mitgenommen. Welche Antworten braucht die Zivilgesellschaft, welche Themen treibt sie um? Wie können wir diese Themen als Community angehen? Unsere Gäste kannten die Antworten: In gemeinsamen Lernformaten auf Augenhöhe, wie Sprechstunden, Stammtischen oder in digitalen Lernräumen können unterschiedliche Projekte die drängendsten Digitalthemen, wie Datenschutz, Organisationsentwicklung oder Kommunikation gemeinsam angehen. 

Geballtes Wissen aus der Community für die Community

Nach Inspirationen und Vernetzung ging es im dritten Teil der Veranstaltung um einen ebenso wichtigen Pfeiler im Digitalisierungserfolg: dem Wissen – und seiner konkreten Anwendung. In vier Workshops erlebten die Gäste deshalb Digitalthemen zum Selbermachen. Zu den Themen digitale Wirkungsmessung, digitale Organisationsentwicklung, Datenanalyse und Suchmaschinenoptimierung nahmen die Teilnehmenden Praxiswissen für ihre weitere Arbeit mit. 

Wie es weitergeht

Nach dem Event ist vor dem Event – und wir möchten den Schwung dieses ersten Zusammentreffens nutzen, um gemeinsam weiterzumachen. Erster Schritt sollen kleine lokale Meet-up-Runden werden, die zunächst in Berlin starten. Hier können sich Projekte zu ihren digitalen Anliegen austauschen und miteinander weiterentwickeln. Außerdem gibt es in Zukunft auf der Website neben dem Wissens-Magazin mit Interviews und guten Beispielen einen Community-Bereich, in dem spannende Formate zum Peer-To-Peer-Learning vorgestellt werden. Es bleibt also spannend!

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